Aktuelles Thema zur Heimtierhaltung

Flöhe halten keinen Winterschlaf


Inhalt:  Die Flohsaison
            
Flöhe
            
Überwinterung
            
Warnsignale
            
Vorbeugende Maßnahmen gegen Flöhe




Die Flohsaison

Die Flohsaison spielt sich im Freien zwischen Ende April und Ende November ab. Allerdings sind Flöhe durch unsere beheizten und mit Teppichen ausgelegten Wohnungen zu einem Ganzjahresproblem geworden. Wenn es draußen kalt wird, fühlt sich die Flohbrut in Ihrer gemütlich warmen Wohnung wohl und findet hier optimale Bedingungen, um sich weiterzuentwickeln. Aus diesem Grunde sollten Sie Ihr Tier das ganze Jahr hindurch kontinuierlich behandeln, denn nur so können Sie Ihren Liebling vor akutem Flohbefall schützen.

Flöhe

Flöhe verursachen bei Katzen und Hunden sehr häufig Gesundheitsprobleme. Fast jedes Tier wird im Laufe seines Lebens von diesen Plagegeistern heimgesucht. Diese winzig kleinen, fast unsichtbaren Parasiten sind viel mehr als nur eine Belästigung. Sie plagen das Wirtstier intensiv, indem sie einen nicht enden wollenden Teufelskreis aus Kratzen und Beißen verursachen. Darunter leiden dann auch die Familie und der ganze Haushalt.

Flöhe gehören zur Klasse der Insekten, sie besitzen anstelle von Flügeln jedoch Sprungbeine. Ihr nur wenige Millimeter langer Körper ist seitlich abgeflacht und meist braun gefärbt. Die Nahrung besteht beim erwachsenen Floh ausschließlich aus Blut, das mittels stechend-saugenden Mundwerkzeugen aufgenommen wird. Es gibt über 2.500 Floharten. In Deutschland kommt bei Hunden und Katzen am häufigsten der Katzenfloh (wissenschaftliche Bezeichnung: Ctenocephalides felis) vor. Gerade wenn Hund und Katze gemeinsam in einem Haushalt leben, fungiert die Katze regelrecht als Parasitenreservoir für die anderen Hausbewohner.

Am Kopf des Flohs befindet sich ein Nackenkamm. Die Beine und der Körper des Parasiten sind beborstet, an seinen Gliedmaßenenden befinden sich Krallen. All diese Merkmale dienen ihm dazu, sich beim Sprung auf den Wirt gut festhalten zu können.


Überwinterung

Unter natürlichen Bedingungen ist die Vermehrung der Flöhe im Winter aufgrund der niedrigen Temperaturen sehr stark eingeschränkt. Bei einer 10tägigen Periode von Temperaturen unter 3 °C kann kein Entwicklungsstadium Überleben. Die überwinterung erfolgt somit vor allem durch die erwachsenen Flöhe auf dem Wirtstier.

Durch die Haltung von Hunden und Katzen in beheizten Räumen hat sich die natürliche Situation stark gewandelt. Durch die warme Innenraumtemperatur hat der Parasit das ganze Jahr über günstige Entwicklungsbedingungen, auch in der Umgebung. Die saisonalen Probleme wandeln sich somit zunehmend zu einem Ganzjahresproblem. Dies bedeutet, dass die vorbeugende Flohbehandlung das ganze Jahr über fortgeführt werden muss.

FRONTLINE durchbricht den Flohzyklus indem es die erwachsenen Flöhe abtötet und somit eine Eiablage und die Produktion von neuen Entwicklungsstadien verhindert.


Warnsignale

Um Flöhe stoppen zu können, muss man zunächst ihre Anwesenheit erkennen. Die braunschwarzen, nur stecknadelkopfgroßen erwachsenen Flöhe sind zwar mit bloßem Auge sichtbar, bleiben aber oft unbemerkt, wenn sie durchs Fell krabbeln (Flöhe springen nicht auf dem Tier herum). Erkennbar sind oft nur die Spuren: Flohkot und -eier, die sich als schwarze bzw. weiße Krümel an den Liegestellen bemerkbar machen: "Pfeffer und Salz".

Einen Flohbefall Ihres Tieres können Sie folgendermaßen nachweisen:

    - FLOHKOT - Flohkot ist teilweise verdautes, getrocknetes
      Blut, das bereits während des Saugaktes von den Flöhen
      ausgeschieden wird. Es gibt zwei einfache Möglichkeiten
      herauszufinden, ob es sich bei den Krümelchen um Flohkot
      handelt:

      - Flohkamm: Erhältlich bei Ihrem Tierarzt. Ziehen Sie den
        Kamm durch das Fell Ihres Tieres. Achten Sie dabei
        darauf, dass der Kamm direkt über die Haut des Tieres
        geführt wird. Wenn Sie schwarze Krümelchen auf den
        Zacken entdecken kann es sich hierbei um Flohkot
        handeln. Falls Sie Flöhe auf dem Kamm erkennen,
        ertränken Sie diese schnellstmöglich in einer Schale mit
        Seifenwasser, bevor sie flüchten können oder zurück auf
        die Katze springen. Um herauszufinden, ob es sich bei den
        schwarzen Krümelchen um Flohkot handelt, platzieren Sie
        sie auf einem weißen Blatt Haushaltspapier und feuchten
        dieses an. Bei Flohbefall färbt sich das Papier rot.

      - Weißes Papier: Legen Sie ein weißes Haushaltstuch unter
        Ihre Katze und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch das Fell.
        Falls schwarze Krümelchen auf das Papier fallen, könnte
        es sich um Flohkot handeln. Der Nachweis gelingt Ihnen
        auch hier durch Anfeuchten des Papiers.

      - Unruhe/Kratzen: Wenn Ihr Tier unter Flohbefall leidet, kann
        es teilweise zu sehr starkem Juckreiz kommen. Bei einer
        Entzündung des Flohstichs oder der Kratzstellen kann der
        Flohbefall auch zu Rötungen und Schmerzen führen. Die
        Tiere sind unruhig und fühlen sich allgemein nicht mehr
        wohl.


Vorbeugende Maßnahmen gegen Flöhe

FRONTLINE tötet vorhandene Flöhe ab und schützt zuverlässig vor einem Neubefall.
FRONTLINE ist sehr wirksam und einfach zu handhaben:

    - Wirkt bei Kontakt (also nicht über das Blut), als Spray und
      Spot on-Formulierung gegen Flöhe und Zecken zum Einsatz
      bei Hunden und Katzen

    - Abtötung von 98-100 % der Flöhe innerhalb von 24 Stunden,
      bevor sie beginnen, Eier zu legen

    - Die regelmäßige Anwendung schützt auch vor Flohbrut in
      der Wohnung

    - Die lange Wirksamkeit verhindert eine Reinfestation mit
      Flöhen

    - Wasserimmersion (z. B. Regen) hat keinen Einfluss auf
      die Wirksamkeit von FRONTLINE

    - FRONTLINE Spray ist sogar bei Welpen einsetzbar

    - Im Rahmen der Flohallergiedermatitis-Therapie
      anzuwenden

Bei akutem Flohbefall sollten neben der Anwendung von FRONTLINE folgende Maßnahmen ergänzend durchgeführt werden:

    - STAUBSAUGEN: häufiges Staubsaugen an Plätzen, an
      denen sich Ihr Tier aufhält. Alle Fußböden,
      Bodenritzen und Mobiliar sollten regelmäßig
      gereinigt werden, um so viele
      Entwicklungsstadien (Eier, Larven, Puppen)
      wie möglich zu beseitigen.

    - WASCHEN: waschen Sie Kissen, Decken und alle
      waschbaren Gegenstände Ihres Tieres in
      sehr heißem Wasser (Achtung! Etiketten
      prüfen, ob eine Heißwäsche möglich ist).

    - UMGEBUNGSSPRAYS: bei hohem Flohdruck können Sie
      die Umgebung zusätzlich mit einem Spray
      behandeln, um so die Flohbrut abzutöten.
      Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt bei der
      Wahl des geeigneten Sprays beraten.


Mit freundlicher Unterstützung durch die Firma Merial

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